VEM-Freiwillige   2017/2018   2016   2015   2014   2013   2012   2011   2010   2009 

Aaron  |  Alma  |  Angelina  |  Bernd  |  Christian  |  Flora  |  Jena  |  Johanna  |  Lanrianna  |  Lene  |

Lotte  |  Lydia  |  Maria  |  Mia  |  Niklas  |  Nora  |  Patrizia  |  Sara  |  Sophie  |  Stefan  |  Warinka  |

Menu:

Archiv

Blog durchsuchen:

Von Simkarten- und Sprachproblemen

Autor: Aaron | Datum: 24 September 2015, 16:08 | 2 Kommentare

Salut und Hallo ihr Lieben,

Vor fast genau einem Monat bin ich schwitzend in Douala aufgewacht und habe meinen ersten Tag in Kamerun verlebt. Und nun sitze ich in meinem Zimmer und realisiere, dass ich schon 1 Monat hier bin und das Leben sich normalisiert hat :) Und irgendetwas habe ich über die Arbeit, über Gespräche mit meinen Mitfreiwilligen und der Beschäftigung mit den Kindern doch glatt vergessen: Blog zu schreiben!!! Hier in Baham wird es jetzt langsam wärmer und der starke Regen fängt an weniger zu werden. Josi, Elsa und ich haben diese Woche die Arbeit begonnen. Die beiden Mädels kümmern sich um die 4 kleineren Kinder: Bobo, Cindy, Linda und Michelle und ich arbeite mit den größeren: Ange, Carine und Winnie. Am Dienstag vor einer Woche hat der DG die Reunion (Beginn der Schule) abgehalten und ab dann sind wir Morgens für die Kinder zuständig, nachdem wir drei weitere Kinder im Rollstuhl zur Schule gefahren haben: Guinio (die richtige Schreibweise ist mir ein Rätsel :D), Lisa und Jordan. (weiter)

 

Eine überraschende Wendung

Autor: Aaron | Datum: 12 September 2015, 20:05 | 3 Kommentare

Donnerstag 12:45 Uhr:

Der Monsieur, MaDe und meine Wenigkeit sitzen im Auto und entfernen uns Kilometer um Kilometer von Baham... Es geht zurück ins heiße etwa 6 Stunden Autofahrt entfernte Douala. Bei einer kurzen Pause essen wir Bananen, gegrillte Plantaine (Kochbananen) und Pflaumen. Die Route nach Douala ist kräftezährend, weil die Straßen in einem ziemlich desolaten Zustand sind überall Schlaglöcher und in regelmäßigen Abständen Bodenschwellen, wo einige Menschen versuchen ihre Ware (Plantaine, Pflaumen, Manioc und vieles mehr) zu verkaufen. Wieder sehen wir riesige Flächen mit Kautschukbäumen und noch größere Bananenplantagen. Laut dem Monsieur gehört das alles "den Franzosen". Die scheinen hier ohnehin nicht viele Menschen zu mögen... Aber Moment warum fahre ich überhaupt nach Douala und das schon nach 12 Tagen?!? (weiter)

 

Le beau gar est arrivé

Autor: Aaron | Datum: 09 September 2015, 11:03 | 2 Kommentare

Endlich angekommen ;) Ich bin nun schon seit einem Tag im Centre und es ist wirklich klasse! Es war ein tollens Wochenende bei Monsieur Pokam und MaDe :) Am Freitag haben wir das Centre erneut besucht und den Hund Bodi und die Katze Mogli kennengelernt. Die beiden laufen auf dem Gelände herum und sind auf den ersten Blick super lieb und zutraulich. Am Abend gab es scharfe Nudeln mit vieeeel Knoblauch zum Abendessen (eine Tüte Knoblauch, die 8-10 Knollen enthält kostet weniger als 1 €!!! Das ist soo genial :D). Anschließend habe ich meine Niederlagenserie beim Mensch ärgere dich nicht (Ludo) fortgesetzt. (weiter)

 

Le "petit professeur"

Autor: Aaron | Datum: 04 September 2015, 05:13 | 4 Kommentare

Ist tatsächlich schon wieder Freitag? Ich habe leider immer noch nicht angefangen zu arbeiten, da die Bewohner des Centre erst am Sonntag ankommen und die eigentliche Arbeit mit den Kindern erst am Montag beginnen kann. Aber trotzdem vergehen die Tage in Baham wie im Flug und welcher Wochentag ist, spielt fast keine Rolle (ich kann euch sagen, dass das ein superschönes Gefühl ist!). Im Moment wohnen Josie und ich noch bei Monsieur Pokam (unserem Chef) zu Hause und das Haus ist ein Traum :D Wir haben jeder ein Zimmer für uns mit eigenem Bad, wo es kein fließendes Wasser gibt, aber hey dann muss man halt morgens früh beim Duschen ein bisschen arbeiten. Ich habe vorgestern meine Wäsche gewaschen und sie ist immer noch feucht -.- Das Argument, dass es in Afrika doch überall heiß ist, kann ich mit dem kleinen Ort Baham auf 1800 m sofort wiederlegen. Nachts kann es sich auf bis zu 0 °C abkühlen und über den Tag gibt es, wegen der Regenzeit, die von August bis November geht, nur wenige warme, sonnige Stunden ;) Aber das Wetter ist zu verschmerzen und wer aus Remscheid kommt ist definitiv schlimmeres gewohnt.  (weiter)